© 2004-7  Winfried Huf

 

Psychoinformatik/Psilogie -

zur informellen Leistung fundamentalster Wahrnehmungsbereiche

Überlegungen zur Ausbildung und Erforschung informeller Wahrnehmungsmöglichkeiten über das "kollektive Unterbewusstsein"

Im Grunde handelt es sich bei dieser alten und neuen Fachrichtung um die Ausbildung von verschütteten, informellen Wahrnehmungsmöglichkeiten zu unter/überbewussten Ebenen und Potentialen, damit über entsprechend weiterentwickelte, psychische Urleistungen (wie Instinkt, Intuition, 6. Sinn, …) auch schwer zugängliche Erkenntnisbereiche (Psychoarchiv, Urarchiv, Matrix, … Superbewusstsein) effektiver erreichbar werden können.

Eigentlich würde für diesen Arbeits- und Forschungsbereich der antike Terminus Psychologie ebenso passen. Nur wurde dieser in der Zwischenzeit zu stark von der Berufssparte der eigentlichen Psychohygienikern, Psychomedizinern und Gehirnphysiologen in Anspruch genommen, wo die ursprünglichere psychologisch-philosophische Richtung nebensächlicher behandelt wird. Die Parapsychologie hingegen versteht sich eher als generelleres Forschungsgebiet für alle möglichen Grenzbereiche der Erfahrung (einschließlich verschiedener Formen des "Pseudowissens") vorwiegend aus der einseitig-distanzierten Sichtweise des konventionellen Naturwissenschaftlers und ist daher von größeren äußeren Aufwendungen (Labors, Testpersonen, ... quantitative Versuchsreihen) abhängig und somit auch auf ständiges Sponsoring angewiesen. Die unabhängigere Psychoinformatik setzt dafür jedoch bereits auch einen eigenen, sensitiv erweiterten Erfahrungshorizont voraus und ist hauptsächlich informell nutzungsorientiert ausgerichtet. Der fähige Psychoinformatiker (oder bekannter als PSI-Agent) kommt der ursprünglichen Funktion von Schamanen nahe, dessen Horizont gemäß der Moderne noch entsprechend erweitert wird.

Der Begriff Psychoinformatik soll hier aber nur einleitend angebracht sein. Bereits die angewandte Informatik (Computerwissenschaft) in der Psychologie dürfte zunehmend den Begriff Psychoinformatik für sich beanspruchen wollen, obwohl es hier eher um psychologische Informatik oder Informatik der Psychologie mit Betonung auf Informatik ginge. Ziel der Psychoinformatik als informelle Leistung der Psyche ist jedoch nicht ein Psychologie-Computerprogramm sondern ein spezielles Basis- oder Urarchiv (ähnlich den morphogenetischen Feldern nach R. Sheldrake - die allerdings biologisch orientiert sind) und die Erreichbarkeit seiner Informationsspuren. Dabei wird vorausgesetzt, dass diese informellen Quintessenzen Ereignisse und Entwicklungen begleiten und der Welt als solche erhalten bleiben (eine mikrokosmische Hintergrundinformation - ähnlich der bereits bekannten makrokosmischen Hintergrundstrahlung). Die Aufgabe dieses Psychoinformatikers ist es, nach solchen ersten oder ursprünglichen Informationsspuren zu forschen. Der Begriff Archelogie könnte dafür ebenso passend sein, der sich aus den griech. Begriffen "erste", "ursprüngliche" und "Information, ..." zusammensetzt, wenn er nicht mit dem Begriff Archäologie verwechselt werden würde. Daher ist der Begriff Psy- oder Psilogie noch am besten dafür geeignet, wobei Psi(Y) bereits für Grenzbereiche der Erfahrung steht.

Beim Psilogie-Studium ist man derzeit (und wahrscheinlich noch für längere Zeit) auf autodidaktische Initiative angewiesen, da in den öffentlichen Ausbildungsstätten bisher und weiterhin keine effizient-kompakte Verzahnung der folgenden Hauptfachbereiche mit flexiblen Ausrichtungsmöglichkeiten angeboten wird. Da diese Basisbereiche aber immer schon einen starken autodidaktischen (Selbst-)Erfahrungszug bedingten, sollte auch bei künftigen Ausbildungseinrichtungen darauf geachtet werden, diese Lehre grundsätzlich autodidaktisch auszurichten, die von PSI-Beratern oder PSI-Trainern begleitet werden. Wichtiger als eine universitäre Führung der folgenden Aufstellung ist eine möglichst früh einsetzende Beschäftigung mit diesen Bereichen. So habe ich beispielsweise mit 9 begonnen, mich für Träume näher zu interessieren, mit 10 die ersten Traumtagebuch-Aufzeichnungen aufgenommen, mit 11 das erste Traumdeutungsbuch gekauft, und die ersten weltanschaulichen Konflikte mit dem Schulwissen durchstehen müssen („Träume sind Schäume“, Träume sind der „Abfall geistiger Arbeit“, ...).

Philosophie (20%) - der schwerpunktmäßig geistig-kulturelle ("geisteswissenschaftliche") Erfassungsbereich:

o                                Allg. Grundlagen (10%): Erkenntnis-Theorien, Geschichte, anthropologische Philosophie (Ethnologie, Mythologie, Kultur- und Religionsgeschichte)

o                                Spezielle Bereiche (10%): Esoterische/östliche Philosophie, Physik-Metaphysik, Mystik, Yoga, Schamanismus, Mythen, Kulturgutforschung, ... 

Psychologie (20%) - der schwerpunktmäßig humane ("humanwissenschaftliche") Erfassungsbereich:

o                                Allg. Grundlagen (10%): Theoriegeschichte, Psychophysiologie, Methodik, Psychodiagnostik, … Kulturpsychologie. 

o                                Spezielle Bereiche (10%): Traumanalyse, Klartraum, Tiefenpsychologie, Hypnose, Trance, … 

„Psilogie“, Parapsychologie, Grenzwissenschaften (20%) - der schwerpunktmäßig psychisch-mentale Erfassungsbereich:

o                                Allg. Grundlagen (10%): Theorie, Geschichte, Forschungsrichtungen, experimentelle Praxis, bewusstseinsverändernde Techniken 

o                                Spezielle Bereiche (10%): PSI- oder ASW-Training, Telepathie, Klartraum, Remote Viewing, Psychoinformatik, Psychometrie, Radiästhesie, Geistheilung, Kulturgutforschung, …

Astrologie/Kosmologie (20%) - der schwerpunktmäßig (mikro-makro-)kosmische Erfassungsbereich:

o                                Allg. Grundlagen (10%): Theoriegeschichte, Astronomie, klassische Astrologie, Schulrichtungen

o                                Spezielle Bereiche (10%): Analytische Astrologie (Forschung), Traumastrologie, Börsenastrologie, …

Informatik (20%) - der schwerpunktmäßig technische Erfassungs- und Bearbeitungsbereich: 

o                                Allg. Grundlagen (10%): Informations- und Kommunikationswissenschaft (Theorie und Techniken), Planung, PC-, Software- und Internet-Kenntnisse, Programmentwicklung, erw. Sprachkenntnisse

o                                Spezielle Bereiche (10%): Anwendung spez. Meßinstrumente, Kartographie, Statistik, multimediale Anwendungen, …

Sprachenkenntnisse und naturwissenschaftliche Kenntnisse gehören zur Allgemeinbildung (Nebenfächer) und hat sich nach den jeweils individuellen Gesichtspunkten zu orientieren (Interessen, Grundfähigkeiten, Notwendigkeiten, Zeit, künftige Ausrichtung ...).

Die Studienzeit würde je Fachbereich durchschnittlich mindestens 2 Semester benötigen und somit insgesamt 10 Semester. Je nach Spezialisierungsschwerpunkte können dabei die Anteile der übergeordneten Hauptfächer und die der Bereiche innerhalb jener variieren. Grundlagenforschung und Spezialisierung sollten auf künftige, informelle Anwendbarkeiten hin ausgerichtet sein. Beispiele: PSI-Ortung von Vermissten, verschollenen hist. Objekten (Königsgräber…) … Prognosen von Ereignissen (Unfallgefahren, Erdbeben, …) und Entwicklungen (Börsenkursen…), …. Rekonstruktionen bedeutender, verschollener Informationen (Mythen…), Strukturen (Siedlungsanlagen), … Aufdeckung von verborgenen Potentialen (in Personen, unbekannten Heilpflanzen, Rohstoff-Prospektionen, Kraftorte, …), Geistheilung, … Damit ist auch schon das nutzbringende, informelle Ziel der Psi- oder Psylogie grob umrissen. Die auf diesen Seiten angebrachten Forschungsarbeiten zeigen dafür einige richtungsweisende Beispiele auf.

Die sensitiveren Zugangsvoraussetzungen und die differenziertere Ausbildungsweise erfordern eine möglichst frühzeitige und eigenständige Entwicklung, frei von den Zwängen bereits bestehender Strukturen und Instanzen, die dazu nicht selten Träger autoritär-oberflächlicher Vorurteile sind und erfahrungsgemäß viele Entwicklungsmöglichkeiten in diese Richtung bereits abgeblockt haben.