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Jesus Christus im neuen Licht

Eine Rekonstruktionsanalyse mit Ortungsergebnissen (Kurzfassung)
 

Inhalt

1. Einleitung
2. Die Vorgeschichte
3. Die Geburt
4. Die Kindheit und Ausbildung
5. Die Berufung
6. Die Kreuzigung
7. Die Auferstehung und das Leben danach

8. Die letzten dokumentarischen Spuren heute (2006)
 

 

Widmung

Zum Gedenken an den historischen (nicht-biblischen) Jesus und an die Tempelritter - beide Opfer weltlichen Machtstrebens (Römer, Papst, franz. König). 

1. Einleitung

Im Christus-Mythos wird ein religionsphilosophischer Höhepunkt erreicht, der bis heute nicht an Bedeutung eingebüßt hat, sieht man von der natürlichen Verdrängung einmal ab, die ein schwer zugänglicher Bereich nun mal mit sich bringt. Da die Basis der Christus-Geschichte die bekannteste aller Geschichten sein dürfte, ist diese Rekonstruktionsstudie die geeignetste, in die Vorgänge der Mythenbildung einzusteigen und daraus den Sinn der Entmythologisierung zu erkennen. Diese Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf diese Essenz und versucht dabei sich möglichst kurz und einfach zu halten. Deshalb sind hier im Gegensatz zu den anderen Analysen keine überdurchschnittlichen literarischen oder geschichtlichen Vorkenntnisse nötig, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. In zwei der hier behandelten Mythenkreise - König Artus und Dietrich von Bern - spielt dieser Mythos eine zentrale Rolle (Der Zweck heiligt die Mittel: Vernichtung der Heiden im Zeichen der Christianisierung), der dort jedoch weitgehend dezent im Hintergrund gehalten wird. Und auch das ist mit ein Grund den vorliegenden Beitrag noch in diese Reihe einzubringen.

Die Darstellungsweise der folgenden Ortungssituationen hält sich wieder an die bisherigen Vorgaben der SP-Darstellung: Die Hinweise zu Ortungen sind unterstrichen und der Wert des Signifikanz-Potentials in eckigen Klammern gesetzt [0-10]. Der erreichbare durchschnittliche SP-Wert der 5 angegebenen relevanten Bezugsbereiche liegt bei 7. Die bisherige Ortungs-Situation liegt bei etwa 3.
 

2. Die Vorgeschichte

Mirjams (Marias) Vater lebt mit seiner Familie als Tischler in Megiddo [6-9] (gemäß Überlieferung aber in Nazareth), das sich im Grenzland von Samaria und Galiläa befindet. Der Tischlerberuf galt damals als angesehenstes Handwerk. Im Alter von etwa 10 Jahren wird Mirjam entführt, um im nördlichen Phönizien als Sklavin verkauft zu werden. Mirjam gelingt es aber den Entführern zu entkommen und findet Zuflucht bei Bekannten in Nazareth. Der ca. 13jährige Sohn des Hauses schwängert sie, was anderen unerkannt bleibt. Sein Vater lässt ihn Mirjam nach Hause begleiten, das von Nazareth eine Tagesreise entfernt liegt (20 km). Die Familie ist glücklich Mirjam wieder wohlbehalten zurückzubekommen. Mirjam gelingt es bis zuletzt ihre Schwangerschaft zu verheimlichen. Die alt-orientalische Kleidung hilft ihr dabei.

3. Die Geburt

Mirjams Familie reist Monate später Richtung Jerusalem um bei Verwandten in Bethlehem den jüdischen Jahreswechsel zu feiern. Während der Reise dorthin setzen bei der 10jährigen Mirjam plötzlich die Wehen ein. Auf der Straße bei Ajalon 20 km westlich von Jerusalem bringt sie einen Jungen zur Welt (gemäß Überlieferung in Bethlehem). Ein Kind gebärt ein Kind. Dieses "Wunder" wird später als Jungfrauengeburt interpretiert und so in die Religionsgeschichte eingehen. Diesem Missverständnis hilft auch die Astrologie ein wenig nach, da hier ursprünglich von einer Jungfrau-Geburt die Rede sein konnte: Jesus Geburtszeit ist der 16. September 7 Jahre vor unserer Zeitrechnung - kurz nach Mittag. Die Sonne steht also im Zeichen der Jungfrau und entfernt sich vom Zenit. Nach dem jüdischen Kalender haben wir den 24. Elul 3754, eine Woche vor dem jüdischen Neujahrsfest Rosch ha Schana am 1. und 2. Tag des darauffolgenden jüdischen Tischri-Monats. Auf den heute noch üblichen römisch-christlich-gregorianischen Festtagsgebrauch übertragen entspräche der 24. Elul also dem 24. Dezember - dem Heiligen Abend. 

Nach dem Neujahrsfest in Bethlehem sucht die Familie den Jerusalemer Tempel auf. Den Tempelpriestern kommt diese Geburt ebenso merkwürdig vor. Sie ziehen drei fremde, besonders kundige Sterndeuter zu Rate, die gerade zu Besuch weilen: ein Babylonier, ein Ägypter aus Alexandria und ein Inder aus Pattala (Sind) [4-6]. Sie bestätigen, dass auch aus astrologischer Sicht dieses Geburtsereignis besonders bemerkenswert sei. Das auffälligste Hauptmerkmal des Geburtshoroskops ist dabei die große Jupiter-Saturn-Konjunktion in den Fischen, die durch die gegenüberliegende Jungfrau-Sonne in vollem Glanz erstrahlt. Diese Opposition bildet ein großes Kreuz mit dem Schütze-Aszendenten und dem untergehenden Zwillings-Halbmond....


Jesus Geburtshoroskop
(Die äußerste Sphäre der Darstellung stellt die Fixsternebene dar.)

Der Kindermord von Bethlehem, wie auch die Flucht nach Ägypten sind Legende. Die königlichen Gelehrten (Sterndeuter) waren anlässlich der Dreifach-Konjunktion von Jupiter und Saturn auf Gelehrtenreise und besuchten Ihresgleichen, nicht jedoch den König Herodes.
 

4. Die Kindheit und Ausbildung

Mit etwa 15 heiratet Maria den 30 Jahre alten Tischler Josef aus ihrem Heimatdorf Megiddo (gemäß Überlieferung aus Nazareth). Damit erhält Jesus 5-jährig einen Stiefvater. Anders als erwartet erweist sich Jesus für die Familie und seiner Gemeinde als schwieriges Kind. Jesus drängt es mit 13 (Das galt damals bereits als Altersgrenze zum Erwachsenen.) nach neuen, abenteuerlichen Erfahrungsmöglichkeiten, wofür er ins römische Heer Kaiser Augustus eintretet, dessen Reich soeben den Höhepunkt seiner kulturellen Entwicklung und Machtentfaltung erreicht hat. Er kommt zur berüchtigten Felsenfestung von Masada am Toten Meer [6-9] und erhält eine militärische und hellenistisch orientierte Ausbildung. Er wird Soldat der römisch-jüdischen Hilfstruppen, später Offizier. In dieser und in der Folgezeit lernt er allmählich hautnah alle Seiten ausgiebig kennen: die römischen und verschiedenen jüdischen Interessen  ... die Extremen: Macht und Ohnmacht, Gewaltverherrlichung, Sieg und Niederlage, Not, Leid, Tod ... mehr als es ein braver Tischler erleben hätte können. Nur die neuen Religionsvertreter benötigten später einen braven, jüdischen Messias von der Zeugung bis in den Tod, den sie dann auch aus Jesus entsprechend basteln. Alle Zeugnisse, die davon abwichen durften mit der Zeit vernichtet worden sein. Besonders viele dürften das jedoch nicht gewesen sein, denn seine damalige Bedeutung war viel geringer, als die später religiös übertragene. Kein Wunder also, wenn Jesus-Forscher bis heute kein historisch brauchbares Material mehr über Jesus in seiner Zeit finden können.

5. Die Berufung

Im Laufe seiner 25 Dienstjahre sammeln sich in Jesus Erfahrungen, die sich gegen die bisherige Lebensweise stellen und in einem radikal pazifistischen Sinneswandel münden. So verlässt der Centurion (Hauptmann) Jesus den römisch-jüdischen Heeresdienst als Friedenskämpfer und gerät zwangsläufig zwischen den gewaltigen römischen und radikal-jüdischen Kriegs- und Glaubensfronten. Am See Genezareth um Magdala [6-8] versucht er sich vorübergehend dieser Gefahr zu entziehen und wirbt dabei für seine pazifistischen Vorstellungen, um ein friedlicheres Zusammenleben aller Menschen, also auch von Juden und Nicht-Juden. Jesus ist nicht der biblisch überlieferte Wundertäter und er hat sich auch nicht als König der Juden oder Sohn Gottes aufgespielt. Das sind spätere Zudichtungen, um Jesus Christus noch stärker von anderen religiösen Persönlichkeiten abheben zu lassen. Die erste maßgebliche Initiative dazu könnte auf den Pharisäer Saulus-Paulus zurückgeführt werden. Seine Wandlung oder Umorientierung ("Saulus zum Paulus") könnte dann analog zu seiner entscheidenden Umformungsinitiative vom historischen Jesus zu einem religiös durchdrungenen Christus-Idol stehen.

Interessanterweise kommt die bekannte, literarische Figur "Juda Ben Hur" (geprägt von einem General a.D. Lewis Wallace Ende des 19. Jhd.) diesen Jesus-Forschungsergebnissen in vielen Punkten näher, als der Jesus-Figur, die uns von den biblischen Überlieferern für wahr vorgehalten werden will. Interessant auch die Filmdarstellung, wo Ben Hur lebensechter dargestellt und erfahren werden kann, als die Christus-Figur, die auf eine statuettenhafte, gesichtslose Erscheinung reduziert werden muß.

Die Spuren des echten Jesus haben die Ideologen gekonnt verwischt. Trotzdem - wer hinter der Formelsprache Jesus zu blicken vermag, kann noch aus jenen disziplinierten, scharfen Bildern und Mustern jene Rechtfertigungsart erkennen, die bei Offizieren üblich ist, Gegner vorerst mit Worten zu treffen versuchen. Dabei geht er mit dem Religiösen gar nicht zimperlich um. Als leidgeprüfter und geläuterter Menschenführer (Offizier) weiß er wovon er spricht, wenn er sich radikal für den Frieden einsetzt, und deshalb die Menschen und seine Grundanliegen an erster Stelle vor den religiösen und staatlichen Interessen setzen muss. 
 

6. Die Kreuzigung

Jesus Friedensagitation wird zunehmend herausfordernder und riskanter. Im zweiten Wirkungsjahr zur Feier des Passahfestes (15. Nisan) zieht es ihn förmlich in die Löwengrube nach Jerusalem. Damit setzt er sich wieder selbst in gewohnter Soldatenmanier der tödlichen Gefahr aus, diesmal jedoch nicht für die vorgegebenen, sondern für seine eigenen, besseren Ideale zu kämpfen, die die Menschen vor der Selbstzerfleischung retten sollten. Dazu bedurfte es keinen Judas-Verrat oder keine Anklage durch den Hohen Rat wegen vermeintlicher Gotteslästerung mehr. Jesus wird festgenommen. Die römische Anklagenot ist ebenso Legende, den die Anklagepunkte stehen längst fest und gehen in Richtung: Gehorsamsverweigerung, Meuterei, Desertion, Verrat, Volksaufwiegelung, unehrenhaftes Benehmen eines ehemaligen Offiziers, ... Das reicht für die Kreuzigung. Nach dem Passahfest um den 3. April 34 (jüdisch: 28. Nisan) wird das Urteil vollstreckt. Aus religiösen Ambitionen wird dieses religions-entscheidende Datum später zu den Passahfestlichkeiten vorversetzt.

7. Die Auferstehung und das Leben danach

Man erlaubt Josef von Arimathäa - einem einflussreichen Mitglied des Hohen Rates - den gekreuzigten Jesus früher als üblich vom Kreuz zu holen und in seine Gruft zu bestatten. Vielleicht hilft ihm dabei auch Jesus sonst tadellose Vergangenheit als römischer Offizier vorzubringen, schließlich ist er kein gewöhnlicher Verbrecher. Entscheidender könnte jedoch ein heftiges Gewitter gewesen sein, das alle vom Hinrichtungsplatz vertrieben hat, bis auf Josef von Arimathäa und seine beiden Kinder, die diesen Vorteil nutzen. Und zum Zeitpunkt der Grablegung nützen sie den Schutz des Nebels und die bereits hereinbrechende Dunkelheit, um mit dem schwer verletzen Jesus aus Jerusalem zu verschwinden. Sie flüchten ans Tote Meer und erreichen mit einem Boot die gegenüberliegende Küste von Arabia, das Land der Nabatäer. Am Mündungsbereich des Arnon (heute: Fluss Mujib) bleiben sie bis Jesus geheilt die anstrengende Weiterreise fortsetzen kann. Ihr Überlebensplan gelingt, in der sonst niemand eingeweiht wurde. Ausgehend von der Sympathie der Arimathäer Tochter zu Jesus und ihres entsprechenden Verlangens konnte der Vater sich eines möglichen Fluchtplans nicht entziehen. Er war bereit seine Existenz und hohe Stellung in Palästina aufzugeben, um nicht auch seine geliebte Tochter und Jesus zu verlieren. Sein Sohn machte mit. Seine Frau hatte ihn bereits vor drei Jahren verlassen, um bei den Essener (einer streng religiösen Sekte) zu leben.

Für viele der zurückgebliebenen Jesus-Anhänger wird das leere Grab als Zeichen der Auferstehung hochstilisiert, um die sich später weitere Legenden bilden sollen. Vorerst jedoch ist es das anhaltend, spurlose Verschwinden Jesu, die seine nächsten Anhänger in eine mysteriöse, nahezu mystische Leere taucht, welche ihre Auferstehungstheorie zunehmend nährt. Wäre er geflohen, hätte er sich später bei ihnen bestimmt wieder gemeldet, um dann erneut, stärker gegen die Widersacher ihrer Friedens-Bewegung, ihres Glaubens aufzutreten. Die Skeptiker bleiben in der Minderheit und werden später durch Legenden abgesättigt - die mögliche Rückkehr Jesu ein Wunschdenken, wie jenes auf den Messias. Aber wie so oft lässt sich aus der Not eine Tugend machen: hier ist es der machbare Messias. Ab dem Verschwinden Jesu kümmert sich vor allem der Apostel Paulus um die Weiterentwicklung dieses religiösen Projekts. Der daraus entstandene Christus-Mythos und seine Bewegung prägen bis heute das Christus-Bild und dessen Religion. Diese und die nachfolgenden, stark religiös angepassten Allmachts-Hochspielungen ("Im Namen Gottes...") machten aber auch diese Glaubensbewegung wieder anfällig für selbstgerechte Fehlurteile (etwa der heiligen Inquisition, Unfehlbarkeits-Doktrin), Kriege (Kreuzzüge), usw. ....

Jesus und die arimathäische Fluchthelferfamilie lassen sich hingegen südlich des großen Kaukasus nieder (damals Iberia-Albania). Jesus wird zum Einsiedler und erreicht ein hohes Alter von mehr als 80 Jahren. Damit überlebt er unbehelligt den prophezeiten, verlustreichen Niedergang des antiken Judenstaates, indem zuletzt die Festung Masada im Jahre 73 wieder an die Römer fällt. Jesus und Josef von Arimathäa liegen im heutigen Aserbaidschan [7-9] begraben. Mirjam, die Mutter Jesus liegt bei Megiddo.

8. Die letzten dokumentarischen Spuren heute (2006)

Die derzeit bekannten Jesus-Überlieferungen besitzen den Wert historischer Sagentraditionen.

Es ist anzunehmen, dass historisch bedeutendere Dokumente bewusst zerstört worden sind, um aufschlussreichere Jesus-Spuren zu verwischen.

Immer wieder wurden Schriften vor der Zerstörung in Sicherheit gebracht:

Die 1947 entdeckten Qumran-Rollen (Palästina) stammen aus einem Sekten-Zentrum in Bethlehem, das mit dem religiösen Zentrum in Jerusalem opponierte. Es handelt sich dabei nicht um die Essener, deren Zentrum bei Jericho anzusiedeln ist. Für die Jesus-Forschung haben diese Rollen eine geringere Bedeutung, legen jedoch einen Einblick in das zeitliche Umfeld Jesus frei, wo gemäß dieser Schriften Jesus noch keine besondere religiöse Rolle gespielt haben kann.

Die 1945 entdeckten Nag-Hammadi-Schriften (Oberägypten) aus dem koptischen Bereich zeigen hingegen deutlich ein bereits in der Anfangszeit stark aufgesplittertes Christentum und damit die schon damals herrschenden zahlreichen Unsicherheiten zur historischen Jesus-Persönlichkeit.

Historische Jesus-Überlieferungen hätten Forscher noch im Mittelalter im Umfeld von Masada finden können. Den Templern scheint dies auch gelungen zu sein. Jene Überlieferungen müssen noch Jahre vor der Templerverfolgung über dem Weg: Kairo - Alexandria - Malta - Lissabon - Santo-Domingo - Cristobal - ... in Sicherheit gebracht worden sein. Diese Masada-Panama-Schriften könnten am ehesten Einblick in die historische Jesus-Person offen legen, - so sie in einem verwertbaren Zustand gefunden werden.

 

 

Die Moral der Geschichte: Jesus hätte durch eine eventuelle Rückkehr die weiteren Gemetzel und Verluste ohnehin nicht verhindern können. Und heute wäre es nicht anders. Was lässt sich aber dann wohl gegen diese grenzenlose Dummheit der Menschen machen? Ein Streben nach umfassender, befreiender Bildung zu entsprechenden Entwicklungsstufen ("Denn bei den Kindern fängt das 'Himmelreich' an!"), die auch Jesus durchgemacht und erreicht haben muss, die aber nicht so leicht zu vermitteln sind, wenn äußeren Umstände dies verhindern. Das muss schließlich auch Jesus erkannt haben und ist deshalb nicht mehr in dieses brennende Narrenschiff zurückgekehrt. Die Geschichte lehrt: Nichts kann Völker mehr zerfleischen als nationaler und religiöser Fanatismus, gegen den Jesus vergebens aufgetreten ist, denn er wurde ja wieder in ein ehrgeizig aufwändiges Religionsgebäude integriert, das dann leider wieder vielen Menschen das Leben nahm.

 

Nachtrag Herbst 2005 mit interessanten Zusammenhängen:

Kürzlich wurde in Megiddo die bislang älteste, präsentable christliche Kirche entdeckt. Megiddo ist in der vorliegenden Arbeit als Heimatort Jesus anstelle von Nazareth befunden worden. Der Stifter dieser Kirche war eigenartigerweise ein römischer Offizier: Bruder (~ "Kamerad"?) Centurio Gaianus - eine Stellung wie sie hier ebenso für Jesus angenommen wird. Der Christenkult ist auch sehr stark vom Mithras-Kult beeinflusst, der bei den römischen Soldaten am verbreitetsten war. Das Christentum nahm später auch den Platz des Mithras-Kults ein.

    

 

 

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