Test-Zwischenbilanz am Beispiel Homosexualität

 

Inhalt

Bilanz zu den ersten Blindtests in Hinblick auf weitere Versuche

Aus Gründen der unzureichenden Testdatenmengen konnte bisher nur die Gruppe der Homosexuellen blind getestet werden. Hier standen schließlich bei den männlichen Homosexuellen ausreichend Grundlagendaten (106 Fälle) und weitere Testdaten zur Verfügung.
Die ersten Versuche zeigten die Notwendigkeit einer genaueren Differenzierung. Zur Steigerung signifikanter Ergebnisse dürfte demnach nicht nur die getrennte Berücksichtigung von Homosexuellen und Bisexuellen, von männlichen und weiblichen Homosexuellen notwendig sein, sondern auch die Berücksichtigung verschiedener Beziehungsrollen (etwa ob dominante oder passive Beziehungsrolle, ...), die die Individuen eingehen. Leider standen in den Tests dazu weitere Hintergrund-Informationen nicht zur Verfügung.
 

Die mittelmäßig gegebene Datenwertsituation bei den ersten Blindtestanalysen

Wie oben bereits hingewiesen, konnte bei den Daten nur auf reduzierte Unterscheidungsmerkmale der Zielkriterien (männliche/weibliche Homosexualität) zurückgegriffen werden. Bei den Kontrolldaten ist nur bekannt, daß dieses Merkmal hier fehlen sollte. Korrekter wäre natürlich der Einsatz von Gegen-Kontrolldaten, also Kontrolldaten von „Gegen-Homosexuellen“ anstelle von unbestimmteren „Nicht-Homosexuellen“.
 

Die daraus sich ergebenden Einschränkungen bei den Blindtestanalysen

Der Musterwertanteil bei einem Zielkriterium wie männliche/weibliche Homosexualität liegt bei etwa 20%. Oft können ähnliche Muster ebenso durch andere Persönlichkeits-Anteile von Heterosexuellen erreicht werden oder bei Homosexuellen durch andere Persönlichkeits-Anteile herabgesetzt werden. Wenn diese anderen Anteile (gegeben durch Hintergrundinformationen zu den Daten) nicht bekannt sind, ist eine genauere oder effektivere Analyse nicht möglich. Diese Einschränkung ist derzeit durch das Fehlen von Hintergrundinformationen gegeben. Weitere Einschränkungen ergeben sich durch die geringere Gruppen-Differenzierung und durch den geringen Testdatenumfang: Bei Einzel- oder Kleingruppenanalysen fehlt die notwendige Kontrolle oder Kompensation zielfremder Faktoren, die durch größere Gruppen gegeben ist. Die Testdaten im Gruppen-Vergleich ergeben eine höhere Zuordnungsmöglichkeit, als im Einzel-Vergleich.
 

Methoden

Dabei soll in zwei Richtungen untersucht werden, einmal in eine Breitenanalyse möglichst vieler Einzelfaktoren und ein andermal in eine konzentrierende Feinanalyse planetarischer Positionen und Beziehungen.

Ergebnisse

Nach ersten Einstellungsschwierigkeiten, die auch noch nicht endgültig gelöst sind (siehe dazu auch Beobachtung unten), wird zur derzeit gegebenen mittleren Datenwertsituation eine mittlere Treffsicherheit von etwa 50% erreicht - Tendenz steigend. Dabei kann zwischen besonders eindeutigen Fällen unterschieden werden, bei denen dann überwiegend auch die richtige Zuordnung gelingt und schwierigen Unterscheidungsfällen, wo die Zuordnung meistens fehlgeleitet wird.
Beispiele der letzten beiden größeren Testreihen (Datenquellen: verschiedene):

In Gruppenvergleichen (anstelle von den Einzeldaten-Vergleichen) fallen die Zuordnungen positiver aus, da sich die unkontrollierbaren (unbestimmbaren) Abweichungen in der Gruppenbildung (am besten ab 10 Mitglieder) kompensieren. Siehe dazu die entsprechende Datei (Homosexualität-Test) im Download.
 
 

Astrologische Beobachtungen bei der Untersuchung nach ZA-Muster

Die beobachtete Situation

Versuch einer Entsprechend soziologischen Bestimmungsmöglichkeit der obigen Situation

Muster A und Muster B:

Fazit

Die Zuordnungsarbeit kann also noch zusätzlich durch andere unbekannte Merkmale erschwert werden. Um diese Schwierigkeiten zu umgehen müssten entweder

Weitere Beispiele, die zu schwierigen Datenverhältnissen im Falle der Homosexualität führen könnten

Mögliche Homosexualtitäts-Daten-Fälle:

Mögliche Nicht-Homosexualtitäts-Fälle in den Kontrolldaten (Blinddaten):

Korrekter wäre natürlich der Einsatz von Gegen-Kontrolldaten, also Kontrolldaten von „Gegen-Homosexuellen“ anstelle von unbestimmteren „Nicht-Homosexuellen (Heterosexuellen)“.

Diese schwierige Datenlage läßt erahnen, welche Mischungsverhältnisse möglich waren/sind und wie dadurch der Wert oder die Gültigkeit einer Arbeit einschränkt und erschwert wurde/werden kann. Wertvolle Untersuchungen versuchen natürlich eine möglichst hohe Datenhomogenität und Datenunterscheidung zu erreichen. Solche werden jedoch noch mangels Allgemein-Interesse und aus Kostengründen verhindert und weiter aufgeschoben.

Als Einzeldaten konnten nur knapp über die Hälfte der Daten im Blindtest richtig zugeordnet werden. In Gruppen zusammengefaßt erhöht sich die Einordnungsmöglichkeit entscheidend.
 
 

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Winfried Huf