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Überblick in das Arbeits- und Umfeld der analytischen Astrologie

Zentrales Anliegen der analytischen Astrologie ist die Beobachtung und systematische Analyse möglicher, astrologischer Zusammenhänge. Bereits in der Antike waren die wichtigsten Grundlagen hierzu bekannt, die bis ins 20. Jahrhundert hinein noch weiter ergänzt wurden – zuletzt durch die Entwicklung der Informatik mit der es ermöglicht wird in eine bisher unerreichte Dimension zusammenhängender Informationsdichte vorzustoßen.

Die nachfolgende Darstellung zeigt drei Lager auf: Links die Säule der „Meanstream- Wissenschaften“, rechts die Säule (allgemeine) „Meanstream-Astrologie“, in der Mitte das Gerüst „Analytische Astrologie“, die den Raum zwischen den beiden Säulen zu überbrücken versucht. Letztere ist keine neue Richtung, sondern soll „nur“ einmal die erforderlichen Vorgaben solider, astrologischer Arbeit verdeutlichen. Dabei ist es von Bedeutung diese Vorgaben vollständig zu erfüllen. Andernfalls wird die astrologische (Forschung-)Arbeit schief laufen. Das bisher bekannteste Beispiel dazu ist M. Gauquelins Arbeit: seine hervorragende Leistung in der Datensammlung (1. Stufe) fand im Bereich umfassende, systemanalytische Datenverarbeitung (2. Stufe) leider keine Fortsetzung. Sie beschränkte sich bloß auf einige Planeten im Himmelsachsenbereich.

An der schematischen Darstellung anschließend werden die Positionen der verschiedenen Lager noch kurz veranschaulicht. Weitere Aspekte der analytischen Astrologie sind in den verschiedenen Arbeiten (etwa im Download-Archiv) zu finden.
 
 

Meanstream                                                                                                       Meanstream    Wissenschaft                                                                                                        Astrologie


 

Positionen der verschiedenen Lager

Einigkeit innerhalb der Astrologie:
Durch Astrologie können wir uns, unsere (oft unbewussten) Anlagen/Fähigkeiten besser erkennen und einsetzen, günstigere Zeitpunkte für wichtige Vorhaben einplanen, Gefahrenzeiten ausforschen und einiges mehr. Dazu müssen jedoch mehrere/viele Himmelspositionen in einem bestimmten Kombinationssystem richtig abgestimmt werden. Ein „Zeitungshoroskop“ (Vulgärastrologie), das sich nur auf den Sonnenstand in einem Tierkreiszeichen bezieht, kann diesen Ansprüchen nicht gerecht werden.

Die Meanstream-Astrologie heute:
Die eigentliche Arbeit des Astrologen besteht nicht im Errechnen und Zeichnen eines Horoskopbildes - darin ist der Computer viel schneller - sondern in der Kombination und Gewichtung verschiedener Horoskopfaktoren. Ein Astrologe prüft ob mehrere Horoskopelemente in die gleiche Richtung weisen, sich mehrere Deutungselemente bestätigen/ergänzen. Hierzu ist neben Fachwissen, Erfahrung, Zeit, auch sehr viel Intuition erforderlich. Und genau in dieser Kunst muß der Computer passen. Er kann nur die einfachen Positionen berechnen und deren Bedeutung als Textbausteine hintereinander auflisten - mit vielen Wiederholungen und ebenso vielen Widersprechungen.
Ein individuell, vom Astrologen erstelltes Horoskop hingegen, ist die Essenz aus all diesen Aussagen. Wahrscheinlich nicht so seitenstark und sicherlich auch nicht so preisgünstig wie ein Computerhoroskop, dafür aber aussagekräftig, präzise und hilfreich (gekürzt aus einem beispielhaften Angebot übernommen).

Dazu die analytische Astrologie:
Vorerst zu den „Wiederholungen + Widersprüchen“: So ist auch das Leben. Gelingt es dem Programm diese Aspekte systematisch, nachvollziehbar darzustellen, ist das besser als sie zu ignorieren. Der Computer kann aber noch viel mehr, als nur einfache Positionen berechnen, zeichnen und deutend auflisten, wenn er mit entsprechenden Programmen ausgestattet wird. Dazu bedarf es aber noch mehr Fachwissen, Forschung, Entwicklungsarbeit, ... Computer können heute die komplexesten Aufgaben übernehmen, ohne die der Mensch dabei ständig versagen würde: Bevor die Technik, das System versagt, scheitert meistens der Mensch. Nicht anders verhält es sich in der Astrologie. Die analytische Astrologie zeigt dabei auf, dass im Horoskop viele Informationen komplex verschlüsselt sind (Astrologie - „kosmische Informatik“), an die der Astrologe normalerweise nicht herankommt. Seine Horoskop-Betrachtung für „präziser“ als der Computer einzuschätzen, wäre auch hier eine überhebliche Fehleinschätzung. Eine Astrologie, in der der größte Teil der Computerleistung übertragen würde und die Astrologen sich dadurch verstärkter auf das Alpha (Forschung, Entwicklung, ...) und Omega (letzte Interpretations-, Führungs-, Erklärungs-, Kommunikationsarbeiten, ...) konzentrieren würde, wo der Mensch dem Computer tatsächlich immer voraus sein wird, würde bald einen solideren Stand erzielen. Andere Fachbereiche machen es ihnen bereits längst vor.

Schema zu den üblichen und erforderlichen Arbeitsteilungsverhältnissen und Aufwendungen in der Astrologie:
 

Astrologie-Arbeitsteilung-Aufwand

 Meanstream-Astrologie

Analytische-Astrologie

Forschung + Entwicklung

              10 % 

  12   x10 =   120 %

Programmierung

              10 % 

    4   x10 =     40 %

Computerleistung 

              40 % 

  80   x10 =   800 %

Letzte Astrologenarbeiten ... 

              40 % 

    4   x10 =     40 %

Summe 

                100 % 

 100     x10 =   1000 %

Fazit:  Eine effizientere Astrologie benötigt eine andere Gewichtung in der Arbeitsteilung und mindestens einen 10-facheren Aufwand/Einsatz als üblich, die durch eine ensprechende Gewichtung auch leichter erzielt werden kann.
Die Astrologie als „mantische Kunst“ ist auf Dauer eher zum Scheiterrn verurteilt. Gute mediale Fähigkeiten würden durch den zusätzlich höheren, astrologischen Aufwand ohnehin beeinträchtigt werden.
 

Dazu die Meanstream-Wissenschaft:
Auch wenn die Astrologie mit einem nochmals so großen Aufwand betrieben würde, stehen ihre Chancen schlecht, sich den methodischen Wissenschaften anzunähern. Dazu sind die physikalischen Verhältnisse und Argumente einfach zu stark, die im Widerspruch zum astrologischen Konzept stehen. Damit bleibt die astrologische Arbeit weiterhin ein Kampf gegen Windmühlen, auf den sich nur Verrückte einlassen können. Die Wissenschaft hat sich deshalb schon seit Jahrhunderten davon distanziert.
 

 

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