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  Expeditionsserie: Projekt Atlantis

   Entwurf einer Schatzsuch-Meisterschaft

    Erste vorliegende Fassung vom Juni 2002
    Vorschläge: @

   Widmung
Einführung und Vorschau
   Titel-Vorschläge
   Logo-Vorschläge
I. Konzept und Ziele
   A. Vorteile bei Fund-Erfolgen
II. Vorphase – Bedingungen zur Realisierung
   A. Erste Vorbereitungen
   B. Allgemeine Wettbewerbsrichtlinien
III. Hauptphase
   A. Erste Veröffentlichung
   B. Die Schatzfilme
   C. Internetangebot
 

Übersicht erstveröffentlichter X-Ortungs-Ergebnisse zu den bedeutendsten europäischen Mythen:
Atlantis
Odyssee
Jesus
Dietrichsage
Artussage
 

Widmung

Zum Gedenken an Martine de Bertereau, urspr. aus Heilbronn (ca.1590-1642, weltweit erfolgreiche Mineralogin durch fundierte Kenntnisse in Alchimie, Astrologie, Radiästhesie) - eine von vielen vergessenen Opfern der "Heiligen Inquisition": Ein Erkundungsauftrag nach Frankreichs Bodenschätzen, den sie mit ihrem Mann mittels unkonventioneller Methoden erfüllte und dabei über 150 Lagerstätten entdeckte, brachte ihnen und ihrem Kind Trennung, Plünderung, Kerker und Tod - "Dank" Kardinal Richelieu, der sie dafür der Hexerei bezichtigte, um sich ihre Entlohnung zu ersparen.
 

Einführung und Vorschau

Dieses hier als (TV-)Expeditionsserie konzipierte Wettbewerbspiel unterscheidet sich von anderen durch echte Ziele, also nicht künstlich gestellte, sondern in diesem Falle um tatsächlich verschollene Schätze, Objekte, ... Davon existieren nach wie vor reichlich, da ihre Ausforschung bekanntlich zu den abenteuerlichsten und schwierigsten Herausforderungen zählt. Daher überlässt man ihre Entdeckung oft dem Zufall, der dann sehr lange auf sich warten lässt. Aufgrund dieses Leistungsanspruchs ist es auch zielführender diese Unternehmen gleich in gebündelter Form von Schatzsuch- und Ortungs-Weltmeisterschaften anzubieten.
Eigene positive Testerfahrungen ergaben bereits eine relativ gute Realisierbarkeit, die zwar nicht 100 oder 90% ausmacht, was dann aber anderseits langweilig wäre. Verständlicherweise können in dieser Version Laien keine zentrale Rolle mehr spielen - es sei denn, darunter befinden sich besondere Spezialisten, die sich dieser Herausforderung gewachsen fühlen. Das breite Publikum könnte sich aber mit Umfragen, Wetten, Vorschlägen, ... beteiligen, falls es mehr als einfach nur gemütlich zusehen möchte.

Obschon richtige Abenteuer selten geworden sind, soll hier auch gleich ein doppelter Abenteuergenuss entstehen:

  1. durch die Ziele: die Lösung noch unentdeckter, geheimnisvoller Schatzrätsel der Welt,
  2. durch den ungewöhnlichen Weg: Experten moderner technologischer Methoden einerseits und psychisch-geistiger ("magischer") Methoden anderseits wird die Möglichkeit geboten, um die Wette zu suchen.

Das ergibt zusätzlich eine interessante inhaltliche Spannung, da gleichzeitig noch die beiden gegensätzlichen Weltanschauungen aufeinandertreffen: die (natur)wissenschaftliche und die "magische" Perspektive, woraus auch eine Meisterschaft zwischen Maschine/Instrumenten und Mensch/Geist entsteht.
Sollte eine dieser methodischen Seiten nicht mitspielen wollen, dann hat sie eben aufgrund der erkannten Schwierigkeiten vorzeitig aufgegeben und verloren. Damit andere Gründe nicht aufkommen können, soll dem Gewinner ein stattlicher, ideeller und materieller Gewinn zustehen. Kurz: Jede der beiden Seiten kann nun sich und der Welt beweisen, was sie kann, wenn’s ums "Eingemachte" geht, also um die Lösung schwierigster und dennoch attraktivster Rätsel.

Gleichzeitig kann in diesem Zusammenhang der nicht unbedeutende Nachweis erbracht werden, ob die metaphysische, paranormale, okkulte, esoterische ... oder geistige Seite wirklich zu was fähig ist, was ihr allgemein wenig zugetraut wird, insbesondere von der wissenschaftlichen Seite her. Das ermöglichen hier sehr attraktive, da natürliche Doppelblind-Testdesigns (weil vorerst niemand weiß, wo die Schätze verborgen sind - es geht ja schließlich nicht um Gestelltes/Konstruiertes).
Von wissenschaftlicher Seite konnte unter Einsatz ihrer künstlich geschaffenen und daher umständlichen Kontrollverfahren bislang keine eindeutigen (Gegen-)Beweise erbracht werden. Ihre schwachen Ergebnisse werden dann auch über wissenschaftliche Kreise hinaus oft gerne bereits als Gegenargument gegen das "Esoterische" interpretiert. Kaum berücksichtigt wird dabei die Erkenntnis, daß die magische (geistige) Seite ihre Stärke erst in ihrem natürlichen Umfeld hervorbringt - Bedingungen, die heutzutage nur schwierig und wenigen zugänglich werden.
 

Titel-Vorschläge

Atlantis stünde als Synonym für verschollene Orte und ihre Ortung als Forschungs- oder Expeditionsaufgabe. Auch dieses sagenhafte Reich kann in dieses Projekt integriert werden, geht es darum, nachweisendes Fundmaterial aufzuspüren und Atlantis somit definitiv zu orten.

Weitere Titel-Vorschläge:

  • Das Delphi-Projekt: Delphi stünde dabei als Synonym für das bekannteste Staatsorakel der archaisch-antiken Epoche: ratgebend zu schwierigen Situationen und Aufgaben.
  • Schatz-Ortungs-Weltmeisterschaften: (... ist dann eher eine "Delphiade", also eine Meisterschaft mit geistigem Schwerpunkt als eine Olympiade mit körperlichen Schwerpunkt)
  • Abenteuer Schatzsuche oder Expedition Schatzsuche
  • Schatzsuche live

Im jeweiligen Untertitel können die Schatznamen (König Alarich, Nibelungenhort, Dschingis Khan, ...) genannt werden, die aktuell gesucht werden.
 

Logo-Vorschläge

Diese Darstellung sollte Ferne und Ziel symbolisch vereinen (fernes Ziel suchen, erkennen, erkunden, erreichen), ebenso Verborgenes, Fremdartiges und doch in der Ferne irgendwie Vertrautes...:

  • Ein Inselberg oder Berggipfel mit Stern
  • Ein Stern oder Sternbild


 

I. Konzept und Ziele

  1. Im Vordergrund stehen Schatzsuch-Meisterschaften bisher unauffindbarer Schatzobjekte von hoher historisch-kultureller Bedeutung und hohem materiellen Wert. Beispiele: Das Alarich-Grab das einen Großteil des erbeuteten Rom-Schatzes enthalten könnte, das wiederum römische Beutestücke aus Jerusalems Tempelschatz bergen würde. Das Attila-Grab, das einen Teil des von ihm erpressten Schutzgeld-Schatzes enthalten könnte. Der sogenannte Nibelungenhort, der dem Reichschatz der Burgunder entspricht, ...
  2. Ziel ist die systematische Aufdeckung der weltweit interessantesten Schatzorte, die bisher auch über modernster Forschungsmethoden unauffindbar waren - oder ihre Suche unter den gegebenen Umständen als zu aufwendig galt.
  3. Aber es soll noch um mehr gehen als nur um Schätze und Schatzsuche: Im Hintergrund steht die brisante Gegenüberstellung von modernen technologischen und umstrittenen geistigen Suchmethoden (Wissenschaft/Technik gegen Esoterik/Magie... Maschine gegen Mensch/Geist - wie immer man das schließlich interpretieren möchte).
  4. Ermöglicht wird dadurch eine interessante Live-Beweisführung der metaphysischen/okkulten Seite über eine Reihe von attraktiven Doppelblindversuchen, also ohne Einsatz umständlicher, wissenschaftlicher Kontrollverfahren.
  5. Je nach Zuspruch sind ebenso Weiterentwicklungen in verschiedene Richtungen möglich, beispielsweise die Ortung vermisster Personen ... der Ausbau zu Ortungs-Weltmeisterschaften, entsprechend spezialisierte Unternehmensbildung, ...

A. Vorteile bei Fund-Erfolgen

  1. Gezielte Suche und vorzeitige Aufdeckung aller international bedeutsamen Schatzobjekte, deren Auffindung sonst weiterhin verschollen bleiben würde. Das Streben nach Werten ist etwas grundsätzlich Positives und eine der bedeutendsten menschlichen Tätigkeiten (Gralssuche ...). Dieser Aspekt kann hier am besten zum Ausdruck gebracht werden.
  2. Kontrolliert-öffentliche Bergung- und Verarbeitungsmöglichkeit dieser Schätze, die andernfalls Opfer verdeckt handelnder Schatzräuber werden könnten.*
  3. Gewinn durch originalen Schatzfund, mediale Umsetzung ... leistungsgerechte Gewinnverteilung..
  4. Zusätzliche Bekanntheitssteigerung des Schatzes, Ortes, Landes (gute Werbewirkung).
  5. Allgemeine Image-Aufwertung, Werbewirkung und Unterstützung aller darin involvierten Fachbereiche und Unternehmen**.
  6. Bei einer Serie von wertvollen Funden entwickelt sich auch außerhalb der Hauptsendungen ein ständiger Fluß von neuen Eindrücken und Informationen, da die Hauptbergungsarbeiten zumeist außerhalb dieser Sendezeit ablaufen.
  7. Gültige Nachweismöglichkeit über die praktische/empirische Zugänglichkeit der metaphysischen Ebene, die bereits ein Streitpunkt von mehreren Jahrhunderten darstellt.
  8. Entsprechend interkulturelle Bewusstseinsbildung von allgemeinem Vorteil.
  9. hohe Event-Qualität: außergewöhnlich, abenteuerlich, geheimnisvoll, interessant, echt, wertvoll, faszinierend, innovativ, spannend, international, ...
  10. Weiterentwicklungsmöglichkeiten auch auf anderen Anwendungsgebieten mit Effizienz-Bündelung verschiedener Leistungen

*Beispiel: Der baktrische Goldschatz wurde sogar nach sorgsamer, archäologischer Hebung geraubt. Möglich wird das besonders in Gebieten mit geringer öffentlicher Aufmerksamkeit und geringer internationaler Unterstützung. Die Gefahr der Einschmelzung von unverkäuflichen Raubschätzen zur Edelmetallgewinnung ist noch immer groß (früher üblich) und der kulturelle Schaden immens. Auch wenn geraubte Schätze später doch noch gefunden werden können, dann meistens unter wertvollen Zeit- und Urzustandsverlusten.

**Die Meinung aus dem "historischem Abfallbereich" bergen mehr Informationen, erklärt sich einfach daraus, daß davon immer in ausreichender Menge vorkommt. Aber die allgemeine Faszination, die von der Archäologie ausgeht, ist ohne der seltenen Entdeckungen wie etwa die von Troja, Tutenchamun & Co. undenkbar - diese erreichen alle Menschen. Die in solchen Projekten investierten Fernsehsender könnten sich vorab die Live-Präsenz in vorderster Reihe sichern.
 

II. Vorphase – Bedingungen zur Realisierung

A. Erste Vorbereitungen

Die besten Grundbedingungen abklären, damit das Projekt möglichst erfolgreich ablaufen kann:

  1. Erbringung eines ersten überzeugenden Nachweises (oder Garantie) zur Realisierbarkeit des Projektes bzw. einer Schatzortung.
  2. Auswahl und Reihenfolge der nächstbesten Schatzziele - Suchlizenzen aufnehmen
  3. Erstellung des näheren Programmdesigns und Programmablaufs
  4. Internationale Kooperationen von Fernsehsendern und Sponsoren treffen.
  5. Vertrags-Unterzeichnungen und Beginn der Hauptphase

B. Allgemeine Wettbewerbsrichtlinien

  1. Die Schatzortungs-Teilnahme bedingt keinen Leistungsnachweis und ist gebührenfrei, solange sich die Teilnehmereinheiten in Grenzen halten.
  2. Die Teilnehmereinheiten müssen angeben, zu welcher Ortungsmethode sie zugeordnet werden möchten: physikalische oder metaphysikalische Ortung. Von den mechanischen Arbeiten (Bohrungen, Grabungen, ...) an potentiellen Fundorten sind sie jedoch ausgeschlossen. Diese werden abschließend von den neutralen Sondierungseinheiten durchgeführt.
    • Die phys. Ortung stützt sich auf eigene Ergebnisse modernster, technologischer Instrumenteneinsätze: geophysikalische Prospektion, Bodenradar, Infrarot-Luft- und Satellitenaufnahmen, ...
    • Die metaphys. Ortung stützt sich auf eigene Ergebnisse mental-geistiger Fähigkeiten: Intuition, Telepathie, Fernwahrnehmung, Traumwahrnehmung, Radiästhesie (Wünschelrute, Pendel), Astrologie, ...
  3. Andere Zuordnungen (wie Staatsangehörigkeit) sind dieser untergeordnet. Eine Teilnehmereinheit kann auch mehrere Staaten vertreten.
  4. Die Teilnehmereinheiten müssen ebenso ihre Aufwandskategorie angeben: z.B. von 1Person/1Tag .... bis max. ca. 10Personen/8Monate. Je nach Projektschwierigkeitsgrad werden zeitliche Obergrenzen gesetzt. Über den Aufwand der Ortungsarbeit  (Ausrüstung, Personal-, Anfahrts-, Nebenkosten, ...) müssen die Teilnehmer selbst aufkommen.
  5. Allein die für den bestmöglichsten organisatorischen Programmablauf notwendigen Betriebsmittel (gemeinsames GPS-Kartennavigationsprogramm***, Unterkünfte und Verpflegung um den Programmablauf, ...) kommt das Wettbewerbsunternehmen auf.
  6. Am Ortungswettbewerb können sowohl Einzelpersonen als auch Teams teilnehmen. Zur Durchführung der Meisterschaft ist mindestens eine Teilnehmereinheit erforderlich. Die besten Wettbewerbsbedingungen sind mit 2-6 Teilnehmereinheiten gegeben. Darüber hinaus wird es unübersichtlich.
  7. Den Teilnehmern steht es zu, ihre Ortungsarbeiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchzuführen. Ihre letztlich entscheidenden Ergebnisse müssen bis zur Veröffentlichung geheim bleiben. Die gleichzeitige Preisgabe von Vorergebnissen, Argumenten ... ist erwünscht, da sie die verschiedenen Lager eindeutiger abgrenzen helfen können.
  8. Durchführungszeit: Die Zeit spielt hier keine wesentliche Rolle, wie anderswo, da die Suche zumeist schon vor mehreren Jahrhunderten begonnen hat und hier eine Fortsetzung erfährt. Sekunden, Minuten oder Stunden sind hier daher bedeutungslos. Allerdings bedingt der planvolle Programmablauf selbstverständlich Zeitbegrenzungen: Den Teilnehmern ist also bereits Wochen oder Monaten zuvor bekannt, um welche Schatzprojekte ihre Ortungsarbeit sich nun definitiv konzentrieren muß und bis wann die Ortungsergebnisse übermittelt werden müssen. In dieser Periode müssen alle Ortungsspezialisten genügend Zeit für ihre Arbeit finden.
  9. Ist in einem Suchprojekt ein potentieller Schatzort von kleineren Ausmaßen (Schloss, Kloster...) bekannt, soll das Areal jeder Teilnehmereinheit 1-2 Tage zur alleinigen Sichtung bereit stehen, sodass sie von anderen Teilnehmereinheiten dabei nicht gestört werden können. Dazu wird eine entsprechende Eintragungsliste ausgestellt.
  10. Gewinner:
    • Gewinner/Sieger gibt es nur, wenn das Gesuchte oder etwas Ähnliches nachweisbar geortet/gefunden wurde.
    • Wenn eine Ortungsangabe zum Schatz führt ist sie bereits gewinnberechtigt. Ungenauigkeiten in der Angabe sollen durch gute Kartengrundlagen vermieden werden. Erst dann können ungenaue Angaben zu Punkteabzügen führen, die bei mehreren Gewinnberechtigten entscheiden, wie die Gewinn-Prämien aufzuteilen sind.
    • Sollten zwei oder mehr Teilnehmereinheiten das Projektziel erreichen, entscheiden noch Aufwandskategorie und Anzahl der Zielpositionskorrekturen über die Gewinnreihe und Punktevergabe.
  11. Es ergeben sich folgende Gewinn-Prämien:
    • Die veröffentlichte Fundprämie des jeweiligen Schatzobjektes.
    • Entdeckerurkunde mit Erinnerungsstück aus dem Fund.
    • Die Spielgewinnerprämie richtet sich nach den Schatzfund-Sponsoren, den erreichten Zuschauerquoten und eventuellen Punktevergaben (und gilt anstelle etwaig erreichter Publikumsstimmen, Schwierigkeitsstufen, ...)
    • Eine Punktevergabe könnte sich nach Schwierigkeitsgrad und vollbrachter Leistung richten. Jeder Schatz muß dabei vor der Suche einem differenziellen Punktewert zugeordnet werden (vor allem vom notwendigen Untersuchungsvolumen abhängig), der je nach sich ergebender Auffindungssituation feiner abgestimmt werden muß (vor allem vom definitiven Verborgungsgrad abhängig).
    • Die Gewinne außergewöhnlicher Leistungen sollen zudem steuerfrei sein (wie das eben bei Spielgewinnen oder ähnlichen Prämien üblich ist).

Dazu gehören Leistungen, die auf außergewöhnliche, mental-geistige Fähigkeiten (metaphys. Ortung) basieren. Begründung: Solche Tätigkeiten wurden bis heute von Staat/Wissenschaft/Schule... in der Förderung ignoriert oder gar bekämpft und in die illegale Ecke gedrängt (früher Inquisition). Von daher bleiben die öffentlichen Institutionen dieser Aktivität immer etwas schuldig (Wiedergutmachung) - nicht umgekehrt.

***Zur genauen und anschaulichen Zieldatenübertragung sind ein PC mit Internetverbindung und ein gemeinsames topographisches GPS-Kartenprogramm mit Maßstäben von zumindest 1 : 100 Mill. bis 1 : 25.000 erforderlich - eventuell mit 3D-Formatmöglichkeit. Damit sind Genauigkeiten von höchstens +/-10m möglich. Genauere Ortungsangaben müssen mit noch genaueren Kartenunterlagen unterstützt werden: der Maßstab 1:1000 ermöglicht eine Zuverlässigkeit von ca. +/- 1m.
 

III. Hauptphase

A. Erste Veröffentlichung

Die erste Veröffentlichung dient zur:

  1. Darstellung der Schatzsuche im Allgemeinen, wie auch der Einführung in dieses spezielle Schatzsuchprojekt als Meisterschaft. Darunter fallen insbesondere:
  2. eine kurze unterscheidende Vorstellung der beiden kontrahent mitspielenden Methodenbereiche (Physik - "Metaphysik", Maschine - Mensch/Geist, ...),
  3. und ihre Begründung, die im Wesentlichen auf dem möglichen Nachweis der metaphysischen Wirkebene beruht, einschließlich ihres praktikablen und nützlichen Zugangs, sollte sie infolge dieser Ortungsarbeiten erfolgreich sein.
  4. Dazu können erste Stellungnahmen nicht direkt beteiligter Experten die Bedeutung dieses Unternehmens darstellen.
  5. Der Film könnte unter anderem noch potentielle Schatzsuchinteressenten und Ortungsspezialisten ansprechen und auf das parallellaufende Internetangebot hinweisen.
  6. Erste Zuschauerabstimmungen über die Attraktivität und Chancen derartiger Unternehmungen.

B. Die Schatzfilme

Die Schatzfilme könnten am besten in einer showartigen Live-Sendung über zwei Tagesperioden (Beispiel: Nachmittag-Abend) verteilt ausgestrahlt werden. Nach Erfolgen können daraus auch Festveranstaltungen gemacht werden.
Die zwei Hauptteile sind weiter unterteilt, um in den Pausen weitere kurze Sendeeinheiten störungsfrei unterzubringen (Werbung, Musik, Natur-Kultur, Nachrichten, ...). Eine Unterbrechung innerhalb dieser Teilabschnitte sollte möglichst vermieden werden. Umfang, Aufwand und weitere Entwicklungen richten sich nach den beteiligten Unternehmensgrößen und den Projekterfolgen.

Hauptteil 1

  1. Begrüßung des Moderators und kurze Vorstellung des Projektablaufs. Zwischen den einzelnen Teilabschnitten wird die Vorstellung weiterer Einzelheiten und die Begrüßung weiterer Gäste mit Kurzinterviews ausgebaut. Eine breitere Diskussion sollte sich erst anschließend im 2. Teil entwickeln.
  2. In jeder Folge wird ein neues Schatzprojekt eröffnet (anfangs könnten es auch zwei oder drei sein).

Bei den nachfolgenden Projekten wird vorerst über den bisherigen Stand und Fortschritt der laufenden Projekte berichtet - einschließlich der (archäologischen) Bergung, da über viele Schätze kein schneller übersichtlicher Zugang ermöglicht werden kann, sondern oft nur die Gewissheit einer bestimmten Entdeckungsleistung. Die bisher erfolglosen Schatzprojekte (wo das Ziel letzthin noch nicht erreicht wurde) laufen solange weiter bis alle Teilnehmer aufgeben.

  1. Schatzdokumentation des neuen Schatzprojektes: Sage, Mythos, Geschichte, ...
  2. Schatzsuchgeschichte des neuen Schatzprojektes: die bisherigen Schatzsucher, Aufwendungen und Methoden
  3. Die aktuelle Schatzsuchsituation, die durch das Projekt gegeben ist: Chancen der Auffindbarkeit berechnet nach der statistischen Wahrscheinlichkeit, Aufstellung der beteiligten Schatzsucher
  4. Einsendeschluss: In der Zwischenzeit müssen die verschiedenen mitspielenden Ortungsspezialisten ihre Ergebnisse zum neuen Schatzsuchprojekt übermittelt haben. Die ersten Zielbereiche der jeweiligen Teilnehmereinheiten werden nun anschaulich dargestellt und zueinander verglichen, damit ein interessanter Abweichungsüberblick dargestellt werden kann.

Die ersten Zielbereiche geben den näheren Ortsbereich (je nach Schatzprojekt: ca. 20-200m Radius) an, indem sich der Schatz befinden soll. Diese gröberen Bereiche stellen die Landungsbasen der Sondierungseinheiten dar, von wo sie relativ leicht und schnell die genaue Zielposition erreichen können. Das nicht sofortige Offenlegen der genauen Zielpositionen (ca. +/-1m bis +/-10m, je nach Fundgrößenordnung) soll die Spannung erhöhen.

  1. Die neutralen Sondierungseinheiten erhalten ihren Einsatzplan und begeben sich nun mit Live-Kameramann und Rechtsbeistand zu den angegebenen ersten Zielbereichen.
  2. Vorläufige Verabschiedung – Abschließende Aufnahmen ... bei Nachfolgeprojekte u.a. wieder Aufnahmen der archäologischen Schatzbergung vergangener Projekte.

Zwischen diesen beiden Teilen könnte auch ein längerer Zeitintervall (Essens- und Unterhaltungspause im Veranstaltungsort) möglich sein.

Hauptteil 2

  1. Einleitende Aufnahmen ... einschließlich der (ersten) eintreffenden Sondierungsteams an ihren potentiellen Schatzbereichen ...
  2. Begrüßung und Übergang zur breiteren Diskussion zwischen nicht direkt beteiligten Experten verschiedener Bereiche und interessierter Prominenz. Diese Diskussion begleitet auch den weiteren Sendeverlauf.


Themenauswahl je nach aktueller Situation:

der Schatz
die Schatzsuche
die Archäologie
die Bedeutung dieses Unternehmens
die zwei unterschiedlichen Bereiche (Physik - Metaphysik oder Maschine - Geist): zwei Welten?
die unglückliche Geschichte zwischen den beiden verschiedenen Weltanschauungen, ihre Auswirkungen und Aussichten
die Ergebnisse des Projektes und ihre wissenschaftliche Bedeutung
die aktuelle Situation
die weiteren Projekt-Aussichten ...

  1. .... ergänzt durch letzte Zuschauermeinungen, Abstimmungen über verschiedene Positionen, Wetten, ...
  2. Sobald sich alle Sondierungsteams in den jeweiligen Zielbereichen eingerichtet haben, werden alle genauen Zielorte veröffentlicht.
  3. Die Sondierungsteams beginnen damit gleichzeitig mit der Überprüfung der übermittelten Ortungs-Ergebnisse bzw. sollen gleichviel Zeit für die Nachprüfung der Zielpositionen eingeräumt bekommen, sollten Sondierungsteams verspätet zu ihren Zielbereichen eintreffen. Die Live-Kamera überwacht ihre Arbeiten und kann in einem gesonderten Bildfenster eingeblendet werden. Die Sondierung/Nachprüfung sollte innerhalb einer Stunde abgeschlossen sein. In dieser Zeit stehen die Ortungsspezialisten noch mit den Sondierungsteams in Verbindung um eventuell noch einige Positionskorrekturen vorzunehmen. Die Anzahl der Positionskorrekturen werden protokolliert.
  4. Die Sondierungsgruppen übermitteln die Sondierungs-Ergebnisse der Ortungsangaben bildlich/graphisch/schriftlich/mündlich. Aufnahmen der abgeschlossenen Sondierungsarbeiten und Vorstellung der Sondierungsergebnisse.
  5. Ermittlung der definitiven Punktevergabe und des Gewinners. Zusammenfassende Bewertung der bisherigen Ortungs- und Projektarbeiten.

Hinweis: Sollten zwei oder mehr Teilnehmereinheiten das Projektziel erreichen, entscheiden Aufwandskategorie und Anzahl der Zielpositionskorrekturen über die Gewinnreihe und Punktevergabe.

  1. Aussicht auf die nächste Folge, Abschied und abschließende Aufnahmen.

C. Internetangebot

Hier werden informative und interaktive Webseiten zum Projekt ins Internet gestellt:

  1. Kurzvorstellung des Projektes, Programmpläne
  2. Formulare (Aufnahme, Meinungen, Vorschläge, ...)
  3. Interessanteste Aufnahmen, Situationen, Ergebnisse
  4. Neueste Erkenntnisse
  5. Abstimmende Bewertung interessantester Meinungen und Vorschläge
  6. Webkameras an zu überwachenden Schatzfundsstellen
  7. Diskussionsforum
  8. Gästebuch 

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